2.2 Gemeinsame Mahlzeiten

J. Weiß

„Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet“ (Apg 2,42). „Sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeit mit Freude und lauterem Herzen“ (Apg 2,46).

Weil die ältesten Judenchristen an dem reichen Kultus ihres Volkes teilnahmen, hat es in der ersten Zeit an einem eigenen, liturgisch ausgestatteten und regelmäßigen Kultus noch gefehlt. Der Keim eines solchen liegt weder im Tempelkult noch im Synagogengottesdienst, sondern in den häuslichen Zusammenkünften beim Mahl (40).

Man fand sich in verschiedenen Häusern zusammen. Ein solches Haus war z.B. das der Maria (12,12), wo eine größere Anzahl sich versammeln konnte. Die häuslichen Zusammenkünfte waren in erster Linie gemeinsame Mahlzeiten. Darunter ist zunächst die gewöhnliche tägliche Mahlzeit zu verstehen („sie genossen die Speise“), die wohl meistens abends gehalten wurde. Die 'Brüder' finden sich dabei zusammen. Es ist eine Vereinigung der Jünger Jesu als solcher. Damit ist sie kein alltägliches Mahl mehr, sondern hat einen idealen Charakter. Es drückt sich darin der gemeinsame Besitz an religiösen und ethischen Überzeugungen aus. Es heißt nicht 'das Brot essen', was nur eine einfache Umschreibung der Mahlzeiten wäre, sondern „das Brot brechen“, womit die ganze Zusammenkunft nach einer dabei vorkommenden Handlung benannt wird. Die Jünger (Lk 24,30f.35) erkennen den Herrn „an dem Brechen des Brotes“ (41).

Nach dem Tod Jesu wurden die Jünger bei den Mahlzeiten sich ihrer idealen Zusammengehörigkeit und dessen, was sie an Jesus gehabt hatten und noch hatten, besonders deutlich bewusst. Ein Zeichen davon ist, dass man diese ausdrucksvolle Handlung, wie man sie oft von Jesus gesehen hatte, mit vollem Bewusstsein wiederholte und damit in lebhafter, plastischer Weise die Erinnerung an ihn zum Ausdruck brachte. Wie sehr sich diese Sitte bei den alten Christen eingebürgert hatte, sehen wir in Apg 20,7.11, wo Paulus während des Schiffbruchs die ermattete heidnische Besatzung ermahnt, Speise zu sich zu nehmen und selbst mit gutem Beispiel vorangeht. Selbst hier, in überwiegend heidnischer Umgebung, unterlässt er nicht das Brotbrechen. Es ist offenbar für einen Christen geradeso wie das Tischgebet ein unerlässlicher Teil der Mahlzeit; darum wird es auch immer mit ihm zusammen erwähnt: „er nahm Brot, sprach das Dankgebet zu Gott vor allen, brach es und begann zu essen“, so auch bei den Speisungen (Mk 6,41; 8,6; Joh 6,11) und den Emmaus-Jüngern (Lk 24,30), wo von einer Abendmahlsfeier nicht die Rede sein kann. Daher kommt es auch, dass die christlichen Gemeinschaftsmahle gelegentlich Eucharistie (Dank) genannt wurden. Wenn man die Mahlzeiten 'Dankgebet' oder 'Brotbrechen' nannte, so hob man damit hervor, dass es Mahlzeiten waren, bei denen man sich als Jünger Jesu zusammenfand. Ein Christ, der bei Juden zu Gast war, wird die dort genossene Mahlzeit nicht 'Brotbrechen' genannt haben (42).

In dieser Benennung wird nur das Brot erwähnt, vom Wein ist keine Rede, obwohl bei den jüdischen Sabbatmahlzeiten der Wein häufig vorkommt, und die Mahlzeit mit einem Gebet zum Becher beginnt. Wenn Jesus mit seinen Jüngern speiste, wird häufig kein Wein zur Stelle gewesen sein (z.B. bei den Speisungen). Auch die Urgemeinde hat ihre Mahlzeiten häufig ohne Wein abgehalten, nicht weil sie abstinent wäre, sondern weil sie arm war, und weil es sich um regelmäßige, nicht besonders festliche Veranstaltungen handelte. Wir müssen daraus schließen, dass bei den Mahlzeiten der Wein nichts Wesentliches gewesen ist. Das Brot und das Brotbrechen sind die Substanz der Mahlzeit. Das wäre unmöglich, wenn diese Mahlzeiten bereits Abendmahlsfeiern im Sinne des Paulus (1Kor 11) gewesen wären, bei denen der Parallelismus Brot - Wein = Leib – Blut Christi der Feier ihren Rhythmus gegeben hat. Wir haben hier eine ältere Form der Mahlfeier vor uns, bei der des vergossenen Blutes Jesu nicht gedacht wurde, jedenfalls war dies kein unerlässlicher Teil der Mahlzeit (42f).

In den Schilderungen der Apg deutet nichts darauf hin, dass bei diesen Mahlzeiten gerade der Tod Jesu im Mittelpunkt der Gedanken und Stimmungen gestanden hätte. Wenn es Apg 2,46 heißt: „sie brachen das Brot und genossen die Speise, mit Frohlocken und Herzenseinfalt Gott preisend“, so kam bei diesem Mahle mehr der allgemeine Dank für Gottes Wohltaten und die Freude über das gewisse Heil (und die Freude über die Gegenwart des Auferstandenen) zum Ausdruck, als der Gedanke an den Tod Jesu. Die Jünger hatten in dem Tod Jesu noch nicht die Heilstat ihres Herrn erkannt. Sie glaubten vielmehr trotz des Todes an ihn. So ist es vollends unwahrscheinlich, dass sie beim Brotbrechen „den Tod des Herrn verkündigt hätten“. Dazu kommt, dass die ältesten Abendmahlsgebete in der Lehre der Zwölf Apostel den Tod Jesu überhaupt nicht erwähnen. Selbst noch die Feier in Korinth (1Kor 11) hätte kaum in so weltlicher und fröhlicher Weise ausarten können, wenn die Gemeinde sich bewusst gewesen wäre, dass sie dabei den Tod des Herrn verkündigen sollte – erst Paulus führt ihr dies zu Gemüte (43) (s.a. Jud 12: „Sie sind Schandflecken bei euren Liebesmahlen“; 2Ptr 2,13: „wenn sie mit euch prassen“) (43).

Die 'Passionsstimmung' fehlt in dem Mahlbericht des Lukas, den Weiß für den ältesten hält, und zwar in seiner älteren, kürzeren Form (Lk 22,16-19a ohne V.19b.20). Er beginnt nach jüdischer Sitte mit dem Becher. Jesus spricht nur ein Wort des Abschieds und der Hoffnung dazu: „Nehmt diesen und verteilt ihn unter euch. Denn ich sage euch: Ich werde fortan nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken, ehe das Reich Gottes gekommen ist“. Dann geht es weiter (V.19a): „Und er nahm Brot, hielt das Dankgebet, brach es und gab es ihnen und sprach: Dies ist mein Leib“. In diesen Worten ist auf seinen bevorstehenden Tod nicht angespielt (43f).

Bald sind mystische und symbolische Gedanken und Stimmungen hinzugekommen. Der unscheinbarste, aber wichtigste Zuwachs ist der, dass der Kelch gleich schwerwiegend neben das gebrochene Brot trat. Der Augenblick, in dem man bei dem roten Wein zum ersten Mal an das Blut Christi dachte, ist in jeder Weise bedeutsam. Denn nun wirkte das auch auf das Brot zurück, das nunmehr eine Darstellung des getöteten Leibes wurde. Nicht nur dass damit die Feiernden auf die Betrachtung des Todes Christi gelenkt wurden, es war unvermeidlich, dass mehr und mehr auch Brot und Wein nicht mehr als gewöhnliche Nahrungsmittel betrachtet wurden, sondern als geistliche, als übernatürliche Speise und Trank, deren Genuss eine wunderbare Wirkung hat. Die heilige Scheu vor den 'Elementen' finden wir schon bei Paulus ausgebildet: „Wer dieses Brot isst oder den Kelch trinkt unwürdig“, d.h. in profaner Stimmung, ohne das Brot als „den Leib zu unterscheiden, der macht sich schuldig eines Frevels an Leib und Blut des Herrn“ (1Kor 11,27). Dabei ist vorausgesetzt, dass Brot und Wein in irgendeiner wunderbaren Weise den Leib und das Blut Jesu nicht nur darstellen, sondern enthalten (44f).

In der Schrift 'Die Lehre der Zwölf Apostel' besitzen wir Mahlsgebete, die sehr alt sind und aus einem judenchristlichen Gemeindekreis stammen. Das ergibt sich daraus, dass sie sich an jüdische Gebetsformeln anschließen, dem Tode Christi als solchem keine besondere Aufmerksamkeit schenken und den Becher zwar erwähnen, aber ihn nicht auf das Brot folgen lassen (nach dem Rhythmus: Leib und Blut), sondern ihn voranstellen, wie in dem Bericht bei Lukas. Diese Gebete zeigen einen Typus, der noch nicht von pln Lehre beeinflusst ist und den ältesten Stimmungen noch sehr nahe steht (45).

Die Gebete lauten:

1. Zum Becher
Wir danken dir, unser Vater, für den heiligen Weinstock deines Knechtes David, den du uns kundgetan hast durch Jesus deinen Knecht. Dir sei Ehre in Ewigkeit!

2. Zum 'gebrochenen Brot'
Wir danken dir, unser Vater, für das Leben und die Erkenntnis, die du uns kundgetan hast durch deinen Knecht Jesus. Dir sei Ehre in Ewigkeit!

Eine andere Gebetsformel
Wir danken dir für die Gebote, die du uns kundgetan hast, für das Leben, die Beweise deiner Huld und für deine Barmherzigkeit, womit du uns begnadet hast.

Für die 'Gebote' ist die durch Jesus kundgegebene 'Erkenntnis' des Heils eingesetzt – ein Gebet von Schülern Jesu, die von ihm den Weg zum Heil kennengelernt haben.

Ein Gebet um die Sammlung der Diaspora
Vereinige uns Zerstreute aus der Mitte der Völker, uns Verbannte von allen Orten der Erde, und bringe uns zusammen in deiner Stadt Zion.

Entsprechend die Fortsetzung des christlichen Brotgebets
Wie dieses Brot zerstreut war auf den Bergen und zusammengebracht eins geworden ist, so möge deine Gemeinde zusammengebracht werden von den Enden der Erde in dein Reich.

Darin hat das Gebet ältesten Klang, dass es um die Vereinigung der Christen in dem noch nicht erschienenen „Reich Gottes“ bittet.

3. Nach der Mahlzeit
Wir danken dir, heiliger Vater, für deinen heiligen Namen, den du in unseren Herzen hast wohnen lassen, und für die Erkenntnis und den Glauben und die Unsterblichkeit, die du uns kundgetan hast durch Jesus, deinen Knecht. Dir sei Ehre in Ewigkeit!

Du, allgewaltiger Herrscher, hast alles erschaffen um deines Namens willen. Speise und Trank hast du den Menschen gegeben zum Genuss, dass sie dir danken; uns aber hast du geistliche Speise und Trank und ewiges Leben gegeben durch deinen Knecht. Vor allem danken wir dir, Herr, dass du mächtig bist. Dir sei Ehre in Ewigkeit!

Gedenke, Herr, deiner Gemeinde, sie zu erretten von allem Bösen und zu vollenden in deiner Liebe, und bringe sie zusammen von den vier Winden, die Geheiligte, in dein Reich, das du ihr bereitet hast. Denn dein ist die Macht und die Herrlichkeit in Ewigkeit!

Die Gebete geben uns eine Anleitung, wie wir uns die ältesten christlichen Gebete beim Brotbrechen vorzustellen haben (46f).

Wie man das Mahl später Eucharistie = Dank nennt, so hat man es auch Agape = Liebe genannt. Die gemeinsamen Mahlzeiten waren, wie das Passamahl der Juden nicht nur Kultmahle, Äußerungen des Jesus-Kultus, sondern vor allem auch Ausdruck der Gemeinschaft der Brüder untereinander. Nicht nur die gemeinsame Erinnerung sondern vor allem im Sinne Jesu die Liebe zueinander, durch den gemeinsamen religiösen Besitz vertieft, kam hierbei zum Bewusstsein und zur Darstellung, und zwar z.T. in sehr praktischer Weise, indem die Armen unter den Brüdern bei dieser Gelegenheit auf Kosten der Wohlhabenderen mit verpflegt wurden (47).

H. Lietzmann unterscheidet zwei Mahltypen, den jerusalemitischen, der in der Apg bezeugt ist und charakterisiert wird durch die Betonung der Tischgemeinschaft und die jubelnde Freude über die Gegenwart des Auferstandenen und den pln, der durch hellenistische Opfervorstellungen geprägt ist.

In Antiochien essen die Jakobusleute und die pln Heidenchristen aus rituellen Gründen nicht miteinander (Gal 2,11ff). Die einen feiern das jerusalemische 'Brotbrechen' (Apg 2,42.46). Sie setzen die Mahlgemeinschaft mit Jesus fort. Sie feiern diese Mahle als wirkliche Tischgemeinschaft mit ihm, dem Auferstandenen, deshalb mit 'Jubel'. Die anderen feiern das pln Herrenmahl. Das Herrenmahl war zunächst ein Sättigungsmahl (Lie 252).

Für E. Käsemann steht neben- und gegeneinander ein Verständnis des Abendmahls als Vorwegnahme des Mahls der Seligen in der Gottesherrschaft und ein anderes Verständnis als Vorwegnahme der im Kreuz Jesu erfolgenden göttlichen Heilsordnung, die inhaltlich als Sündenvergebung zu beschreiben ist. Im ersten Fall ist der Tod Jesu das Tor für das zentrale Ereignis der hereinbrechenden Gottesherrschaft; im zweiten ist er selber das zentrale Ereignis, das noch einen eschatologischen Fortgang finden mag (1Kor 11,26: „bis er kommt“). Beide Traditionen können nicht von Anfang an nebeneinander gestanden haben. Das aber bedeutet, dass die zweite in der veränderten Situation der Urchristenheit ihre begründende Ursache findet. Diese veränderte Situation kann nur die Situation nach Karfreitag und Ostern sein. An die Stelle des letzten irdischen Mahls , das das bevorstehende himmlische vorwegnahm, tritt nun das im kirchlichen Kult immer neu wiederholte, das unter symbolischen Zeichen die Realität der neuen Gottesordnung in Jesu Kreuz ergreift (72f).

E. Schweizer (1957): »Die verschiedene Traditionsgeschichte des in sich geschlossenen ‘eschatologischen Ausblicks’ einerseits und des ebenfalls in sich geschlossenen Einsetzungsberichtes andererseits wie die john Darstellung, die den Einsetzungsbericht nicht kennt, bleiben unerklärlich, wenn beides auf Jesus selbst zurückgehen sollte. Wäre die Einsetzung mit den Deuteworten historisch, dann ließe sich die Entstehung eines in sich geschlossenen Mahlberichtes, der nur den eschatologischen Ausblick und den Hinweis auf Jesu Dienen erhalten hätte, kaum denken. So ist damit zu rechnen, dass Jesus selbst nur ein letztes Mahl mit seinen Jüngern gehalten hat, bei dem er sie auf sein Dienen verwies und ihnen die Tischgemeinschaft in der kommenden Königsherrschaft Gottes in Aussicht stellte... Der neue Bund ist nirgends anders begründet gewesen als im Dienen Jesu, auf das er seine Jünger hinwies und das er am kommenden Morgen vollends erfüllte« (Schw A 16f).

E. Schweitzer (1954): "Jeremias rekonstruiert, methodisch völlig richtig, die alte Passionsgeschichte in der Weise, dass er ausscheidet, was bei Joh keine Parallele hat. Könnte es darum nicht sein, dass zur alten Passionserzählung wie bei Joh gar keine Herrenmahlseinsetzung gehörte, sondern nur ein Bericht von einem letzten Mahl Jesu mit seinen Jüngern bei dem Jesus hingewiesen hätte auf die eschtalogische Erfüllung ihrer Gemeinschaft? Genau dies entspräche dem john Aufbau. Von einem letzten Mahl und der dabei erfolgten Bezeichnung des Verräters berichtet ja auch er. Joh böte dann mit dem Fehlen eines Einsetzungsberichtes alte palästinensische Tradition. Die Urform, die in der palästinensischen Gemeinde tradiert wurde, wäre dann ein Hinweis Jesu auf seinen bevorstehenden Tod - nicht einmal das Passa wird er mit ihnen essen - und auf die eschtalogische Vollendung - er wird es aber in der Herrlichkeit des Gottesreichs mit ihnen essen und dabei den Festtrunk trinken" (Schw H 584f).

Nach Theissen/Merz war Jesu Abschiedsmahl mit seinen Jüngern ein normales Gemeinschaftsmahl, das im Urchristentum mit einer hochtheologischen Deutung verbunden wurde (Th. 366).

Johannes der Täufer und Jesus waren keine Kultstifter, die bewußt eine neue Tradition gründen wollten. Beide erwarteten die nahe Verwandlung der Welt und das Ende aller Traditionen (Th 384).

R. Bultmann fragt: Hat das hellenistische Christentum das sakramentale Mahl der Kommunio selbst geschaffen, oder ist es – analog wie die Mysteriendeutung der Taufe – die Interpretation eines überlieferten Brauches, nämlich der aus der Urgemeinde stammenden Gemeinschaftsmahle? Es wäre verständlich, wenn jene Mahlzeiten, die nicht eigentlich kultische Feiern, sondern Ausdruck der Gemeinschaft im Sinne der Tradition des Judentums und des geschichtlichen Jesus selbst waren, im hellenistischen Christentum zu sakramentalen Feiern umgestaltet worden wären. Das mag als das wahrscheinlichste gelten. Aus der Did scheint hervorzugehen, dass auch im hellenistischen Christentum mancherwärts jene Gemeinschaftsmahlzeiten weitergefeiert wurden, ohne zum sakramentalen Herrenmahl weitergebildet zu werden.

Aus Did 9 und 10 ergibt sich das Bild einer Mahlfeier ganz im Sinne der jüdischen Tradition, in der jeder Bezug auf den Tod Jesu fehlt und von sakramentaler Kommunio keine Rede ist. Die Worte von 10,6 sind als die Überleitung zur sakramentalen Eucharistie zu verstehen. Es ist klar, dass zwei Feiern von ganz verschiedener Art sekundär kombiniert worden sind. Die in Kp 9 und 10 vorausgesetzte Feier hat dann also zunächst für sich existiert, und von ihr hätte das Herrenmahl überhaupt erst den Titel Eucharistie übernommen, der als Bezeichnung des Herrenmahls verwunderlich ist (B.153).